Niemand wird mich mehr erheben,
Schwerer Schmutz zieht in mich ein.
Gott, zum Sohn mußt du mich nehmen,
Gnadenlos verwaist kann ich nicht sein.
Forme mich, du prägende Gestalt,
Wenn sie mich dich zu leugnen zwingen,
Dich zu bekennen, mit Gewalt,
So helfe mir in beiden Dingen.
Du kennst das Kind in meiner Seele –
Erwidere mein Verleugnen nicht,
Daß mir mein innerer Blick nicht fehle,
Zeig mir manchmal das große Licht.
Deine Sorgen lud ich auf mein Leben,
Weil mir die Qual schon nichts mehr tat,
Im Schattenreich, an dessen Gräben,
Schütz du mich nun mit deinem Rat.
Deute allen, die ich wirklich mag,
Mir nah zu sein bei Nacht und Tag,
Und prüfe gründlich meine Sache,
Bevor ich mich zum Opfer mache.
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