Wenn meine Liebste lacht, so lacht sie Sterne,
doch wenn ich durste, einen Quell für mich.
Sie mag nur blühn für jede Himmelsferne,
doch küssen darf kein andrer sie, nur ich.
Ihr Haar ist Pech, durchwirkt mit altem Golde,
taufrische Wälder sind ihr Augenlicht.
Ich läge gern als Matte, wenn sie's wollte,
vor ihrer Tür. Sie sagt, das will sie nicht.
In unserm Wortgeplänkel lauern Küsse,
die wolln zu ihren Brüdern insgeheim...
Nur Wiesen träumen solche Traumgenüsse,
mein Mädchen ist der Gräser Honigseim.
Am Abend wachsen unsern Küssen Flügel,
sie tragen uns hinauf zum Sternenmeer,
wir lagern morgens auf dem Himmelshügel
und staunen über dieses Leben sehr.
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