Das zeichen des steinbocks


Mamachen,

sieh, ich sitze hier,

als Steinbock erdgebunden

in filzig feuchter Kälte

und sauge Sonnenwärme,

um in der Fische Zeichen

im Vers zu dir zu segeln.

Näher die beiden Zeichen,

als wir, die wankelmütig

uns voneinander stoßen.

Du ziehst mich trotzdem an dich,

ich warte in der Ferne,

daß wir uns sanft berührend

erneute Kraft verspüren.

Steh du in meiner Bahn und

rufe mich beim alten, nur

dir bekannten Namen. Nichts

anderes wünsche ich mir. Nur du

vermagst mich zu finden, nur

ich suche dich, ganz allein

Du sprichst die Sprache meiner

Dichtung, des offnen Käfigs,

mein flottes Schwalbenzwitschern,

Sag, muss die Hälfte weg?

Mitnichten.

Sieh nur, wie wir

Komplizen uns festhalten

an einem feinen Lachen.

Du kommst mit Hörensagen,

worauf ich lang gewartet:

leg deine Ulmenhand mir

die fünfzackige Krone,

fleckig und zart, aufs Haupt.


作者
Zsófia Balla

译者
György Buda

来源

https://www.babelmatrix.org/works/hu/Balla_Zs%C3%B3fia-1949/A_bak_jegye/de/34139-Das_zeichen_des_steinbocks


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