Mamachen,
sieh, ich sitze hier,
als Steinbock erdgebunden
in filzig feuchter Kälte
und sauge Sonnenwärme,
um in der Fische Zeichen
im Vers zu dir zu segeln.
Näher die beiden Zeichen,
als wir, die wankelmütig
uns voneinander stoßen.
Du ziehst mich trotzdem an dich,
ich warte in der Ferne,
daß wir uns sanft berührend
erneute Kraft verspüren.
Steh du in meiner Bahn und
rufe mich beim alten, nur
dir bekannten Namen. Nichts
anderes wünsche ich mir. Nur du
vermagst mich zu finden, nur
ich suche dich, ganz allein
Du sprichst die Sprache meiner
Dichtung, des offnen Käfigs,
mein flottes Schwalbenzwitschern,
Sag, muss die Hälfte weg?
Mitnichten.
Sieh nur, wie wir
Komplizen uns festhalten
an einem feinen Lachen.
Du kommst mit Hörensagen,
worauf ich lang gewartet:
leg deine Ulmenhand mir
die fünfzackige Krone,
fleckig und zart, aufs Haupt.
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