Ein Meer hat sich erhoben,
Aufbäumt sich seine Flut.
Im donnernden Getümmel
Erbeben Erd und und Himmel
Ob seiner wilden Wut.
Seht an den Tanz, den tollen,
Hört die Musik und wißt,
Habt ihr’s noch nicht erfahren:
Das ist des Volks Gebaren,
Wenn es die Freiheit grüßt.
Das Meer heult auf im Sturme,
Die Schiffe taumeln rund
Mit Segeln, die zerrissen,
Und Masten, die zerplissen,
Hinab zum Höllengrund.
Ja, tobe, Sintflut, tobe,
Daß der erboste Gischt
Empörter Wogen brüllend,
Der Tiefe Schlund enthüllend,
Hoch zu den Wolken zischt.
Der Welt zur ew’gen Lehre
Schreib an des Himmels Zelt:
Die stolzeste Galeere
Versinkt im wilden Meere,
Die Flut bleibt Herr der Welt!
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