Wie sag ichs nur? Das Wort kommt nicht zu mir:
Mich quält ein unstillbarer Durst nach dir.
– Wenn eine Orchidee mein Körper wär,
die Fleisch verschlingt, lockte mein Duft dich her
und ich tränk deine warme, braune Haut,
die eitle Hand, der du dich anvertraut
und die sogar im äußersten Moment
dich und dein Ich-Sein von den andern trennt.
Mein wär dein Arm, der über meinen sinkt,
dein Haar, das schwarz wie ein Gefieder blinkt
und gleitend fliegt mit mir und ohne End
durch leuchtendes, sich wiegendes Geländ.
Ich sög dein Fleisch, das zäh im Schmelzen fließt
dickflüssig und von Tropenglut durchsüßt,
und schaudernd deinen Duft gleich Zauberei
aus Schachtelhalm und uralter Salbei,
und die unstete Seele schlürft’ voll Gier
(sie schwebt, ein Lampion, jetzt über mir=
ich in mich ein und tränke nimmersatt,
wär solch ein Kelch an meines Leiben Statt.
– Doch so? Was solls? Der Durst läßt mich nicht los.
Du liebste mich, ich lieb dich. Wie hoffnungslos.
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