Die Jahre kamen und vergingen, du
Entschwandest langsam meinem Sinn. Dein Bild
In mir verblasste, und entfallen sind mir
Der Bogen deiner Schultern, deine Stimme.
Ich ging im immer tiefern Wald des Lebens
Dir nicht mehr nach. Ich spreche deinen Namen
Schon ganz gelassen aus und scheue mich
Nicht mehr vor deinem Blick.
Denn heute weiss ich,
Dass du nur eine unter vielen warst,
Nur Jugendtorheit, die vergeht. Und dennoch
Glaub nicht, mein Herz, dies alles sei umsonst
Gewesen und vergangen, glaub es ja nicht.
Denn du bist da, wenn mir der Schlips verrutscht,
Wenn ich irrtümlich grüsse, mich verspreche,
Du bist in jedem Brief, den ich zerreisse,
In meinem ganzen fehlgeschlagnen Leben,
Du lebst und herrschst in ihm für ewig. Amen.
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