Dich suchend noch auf seinem Weg, im Kampfe,
Wie tapfer doch und kraftvoll war mein Herz,
Wie klang so rein sein Tönen, und so hell.
Wie ist es nun so krank und abgeschunden:
Nichts mehr erhält es noch am Weiterschlagen,
Als einzig deiner Liebe großes Wollen.
Wenn ungestüm und wild aufklänge
Von Qual und Wonne noch einmal sein Lied,
Sein Lied - es wär das deine, das es sänge.
Ein Lied, daß ich dich doch gefunden habe,
Nach Schuld und Irrweg, groß und weit,
Doch lebend noch, und nicht im Grabe.
Und alles wär erfüllt, hätt' eine Stund'
Nur seine Weise es gesungen neben dir
Und nicht zum Fluch geöffnet ich den Mund.
Mit krankem Herzen, du göttliches Wesen,
So eng dir verbunden, bekenne ich hier
In inbrünstig sehnender, trauriger Liebe:
Höre nicht auf sein böses, krankes Beben,
Mein Herz ist gut, weil du darinnen
Soll'n unsere Herzen diese Stunden durchleben ...
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