Du lachst mich an, sanft wie des Abends Milde,
Wie Eos zauberreizendes Gesicht
Den Seufzenden, den finstres Weh umflicht,
Und sieh'! mein Schicksal ist versöhnt, das wilde.
Die Woge, Nebel, Sturm, riss vom Gefilde
Der Heimath fort mich: Hoffnung nah'st du nicht!
Die Stunden bringen Schmerzen nur, es bricht
Mein Herz im Kampfe streitender Gebilde.
O komm! und wiege meine Lieden ein;
Endymion gleich, im heil'gen Rosenhain
Lass leben mich beglückt in Götterträumen.
Wie ihm Chitone naht aus lichten Räumen,
Lass mich, wenn ich in deinen Zauberarmen
Erwach', am Kusse meiner Braut erwarmen.
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