GewaltmarschFranz Fühmann 译

Marche forcéeJean-Luc Moreau 译


Verrückt ist, wer, gestürzt, sich erhebt und weiterschreitet,
Bien fou celui qui, tombé, repart et marche avec nous,

qui meut, errante douleur, ses chevilles, ses genoux,
Knöchel und Knie knickt, trotzend dem Schmerz, der ihn durchschneidet,
mais lui se remet en route comme un que portent des ailes,

rester, il n’ose le faire, en vain le fossé l’appelle,
und weiterschreitet, so als würden ihn Flügel heben,
si on demandait pourquoi peut-être parlerait-il

de la femme qui l’attend, d’un beau trépas plus subtil,
umsonst ruft ihn der Graben er wagt nicht, nicht zu leben.
mais c’est encor, le crédule, être fou : depuis le temps

sur nos maisons ne circule que le vent, le vent brûlant,
Vielleicht sagt er dir, was ihm solch Weitermühn gebot:
les murs ne sont que décombres, le prunier, brisé, n’est plus,

d’horreur, la nuit familière est comme un monstre velu.
die Frau, die auf ihn wartet und einst ein weisrer Tod.
Que ne puis-je y croire encore! Ce n’est plus qu’un souvenir,

ce qui fait le prix de vivre, la maison où revenir,
Dabei ist er verrückt, der Gute: in seinem Heim
notre vieille véranda si fraîche où l’abeille rôde,

où refroidissaient les pots tout remplis de reines-claudes,
gehn Brandwind, Staub und Asche sonst niemand aus und ein.
les derniers feux de l’été, les fruits nus qui se balancent,

les vergers ensommeillés de soleil et de silence,
Die Rückwand fiel zerstückelt, geknickt der Pflaumenbaum,
Fanny qui m’attend si blonde sur la rousseur de la haie;

à tracer de lentes ombres s’attarde la matinée-
voll Angst die stillen Nächte verloren ihren Flaum.
oh oui c’est possible encore! La lune est si ronde! Ami,

attends-moi! Crie après moi! Je me relève, et te suis!
Könnt ich doch glauben: Nicht nur im Herz blieb unversehrt


Bor, 15 septembre 1944
das Heim, die Heimat, alles was uns im Leben wert,

und man zurückkehrn könnte und sitzen hinterm Haus;

friedlich die Bienen summen das Pflaumenmus kühlt aus,

Altweibersommer sonnt sich ein Ast im Garten knackt,

in den Laubkronen wiegen sich Früchte prall und nackt

und Fanni steht und wartet blond vorm Rotdornenhag,

und langsam Schatten schreibt der langsame Vormittag. -

Vielleicht kann's doch so werden der Mond strahlt brüderlich.

Freund, bleib doch stehen, ruf mich an: ich erhebe mich!


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