Nur dir zulieb
Heimsucht ich meinen Geist
Samt tausend flüchtigen Gedanken,
Den wilden Phantasien, den schwanken,
Dem, was das Herz zerreißt,
Nur dir zulieb.
Nur dir zulieb
Möchte ein Baum ich sein,
Am Berg in grünes Laub mich kleiden,
Gewitters Zorn und Blitz erleiden,
Kahl stehn im winterlichen Hain,
Nur dir zulieb.
Nur dir zulieb
Wär ich im Berg ein Stein,
Der brennt in unterirdschen Feuern.
In Schmerzen, die sich stets erneuern,
Erlitt ich alle Pein,
Nur dir zulieb.
Nur dir zulieb
Würd ich die Seele mein
Von Gott dereinst zurückverlangen.
Sie sollt in neuer Tugend prangen
Und freudig dir zu eigen sein –
Nur dir zulieb.
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