Der Traum,
der uns ins Land erfüllter Sehnsucht lenkt,
ist wohl das Schönste, was Natur uns schenkt,
ein Glück, das uns vergönnt im Wachen kaum.
Der Arme friert im Traum nicht mehr,
die Qual des Hungers ist gestillt,
er geht in schöne Kleider eingehüllt,
im herrlichsten Gemach auf Teppichen umher.
Der König selbst vergißt,
daß es sein Amt zu strafen und zu richten ist,
schläft friedlich, unbeschwert.
Der Jüngling, dessen Herz verzehrt
verschmähte Liebeslust,
schmilzt hin an der begehrten Brust.
Ich aber brech entzwei
im Traum die Ketten aller Sklaverei!
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