Die kleine Welt, das Weltchen, braucht eine Tür,
eine Grenze, auch die Schwelle ist für dich,
damit du sie übertretend spüren kannst, dass du hier
irgendwie anders, auch schutzlos sein kannst.
Nichts anderes soll dir die Schwelle sagen,
glaub nicht, dass du ein Zuhause betrittst
wo es jemanden gibt, der selbstvergessen
über die Dinge herrscht. Nein, nein, nein,
es sind nur Entwürfe: Der gedeckte Tisch
mit den Kerzen, die strahlenden Mandarinen
im Lichtkreis der Lampe, die gezähmten Samtsessel
und die Musik, die schöne Musik, alles nur Entwürfe, Fragen.
So stelle ich mir die Abreise aus einer Welt vor,
die schon aus Gleichgültigkeit immer komplizierter wird.
Die ermutigende und nicht verunsichernde Schwelle,
die Sehnsuchtsschwelle, die Wortschwelle, die Tastschwelle,
die Ichschwelle, die man übertritt und sagt:
Verfüge über mich! Atemberaubender Grenzübertritt,
wenn du es wagst.
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