Aufgewühltes Herz gleicht einer irren Laute,
allzugroße Freude tut der Seele weh.
Soviel Ehre ich mir selber nie zutraute:
Petőfi zum Freund! Den Lohn ich kaum versteh.
Bei der Preisausschreibung konnt ich das nicht wissen.
Oh, wie glücklich bin ich, daß ich's doch gewagt!
Daß mein kleines Werk ich doch nicht hab zerrissen,
als ich hoffnungslos darüber saß verzagt.
Oh, welch ein Gewinn! Ich nicht die Taler zähle,
die mich auch verblenden mit dem goldnen Glanz.
Nein, erst die Zugabe hebt mir hoch die Seele,
Deine Hand, die Du mir reichst, beglückt mich ganz!
Fragst du, wer ich bin? Ein Sproß des Volks, ein schlichter,
einer, der nur mit und in dem Volksstamm lebt,
der sein Schicksal teilt, und singt er was als Dichter,
in das Lied des Volkes Wohl und Weh einwebt.
Einmal wollt ich nur ausreißen aus dem Kreise,
doch das Schicksal warf mich an den Straßenrand.
Aber als ich mich zurückschlich still und leise,
unter Dornen ich dann ein paar Blumen fand.
Nöte, Sorgen wurden meine Weggefährten,
fügsam ging ich mit, und war ihr Freund sogar,
wand ich Kränze, sie den Spaß mir nicht gewährten,
rissen mein Gewinde, eh' es fertig war.
Endlich fand das Glück ich: fand im Haus den Frieden,
Schatz, den man nicht erst zu hüten braucht, und fand
– mehr zu wünschen wagt ich nicht hienieden –
einen treuen Freund, Du weißt, am Iza-Strand.
Jetzt hat gleichsam ein Komet mein Haus getroffen:
Dein. Brief brennt und strahlt darin wie heißes Erz.
Richte Tompa aus, du siehst ihn, darf ich hoffen:
Dir gehört vor allem, doch auch ihm, mein Herz.
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