Die MenschenFranz Fühmann 译

LjudiEnver Čolaković 译


Schweigt, der Gesang soll nicht erklingen,
Šutite, pjesma nek ne cvili,
die Welt ihr Wort beginnt,
     Svijet govori sad,
und es erfrieren mit glühenden Schwingen
Smrzavaju se vrelokrili
der Regen und der Wind:
     Vjetar i dažd i grad.
Tränenguß, den der Gram auslöst,
Dažd suza što ga tuga lije,
Seufzer, den bang das Herz ausstößt.
Vjetar kog uzdah srca vije,
Geist, Sünde, Tugend, nichts hat mehr Gewicht:
Utaman: grijeh, vrline mlade;
Hofft länger nicht!
Nema nade!

Čuli sta za priču: narodi
Die Völker voreinst hatten Väter,
     Imali očeve.
tat euch die Märe kund,
Grijesi što ih predak porodi
die Väter wurden Missetäter,
     pali na sinove.
das Volk ging dran zugrund:
prorijeđen narod ustao:
Was übrig blieb, schrie nach Gesetzen:
Zakone! – I zakon ga klao.
Nun sind sie's, die das Recht verletzen.
I zlo zavlada, bodro pade.
Über das Gute hält der Mord Gericht.
Nema nade!
Hofft länger nicht!
I došli slavni, čuo se plač.

     Zakon je pogažen.
Heroen dann: Gewaltig traten
I bilo rada: pustoši mač.
das Recht sie in den Staub.
     Čovjek je poražen.
Arbeit gabs viel da: Eisentaten!
A kad su silnici padali
Und Ruhm, und Lorbeerlaub.
U tuzi međ sobom se klali.
Zerbrach dann so ein Alexander,
I glas? Jad na čelu parade.
verbiß das Volk sich ineinander.
Nema nade!
Und Ruhm? Ein Blitz die Elendsnacht durchbricht:
I dugo vlada mir i ljudi
Hofft länger nicht!
     Strašno se namnožili.

I kikot pošasti već ludi
Und langer Frieden, und erschreckend
     Grobom prijeti gomili.
wächst sich die Menschheit aus,
U nebo pogled ona vije,
vielleicht den Tisch der Pest nur deckend
Jer zemlja njena nikad nije,
zu üppigerem Schmaus.
Tek tvrdi grob joj dati znade,
Der Mensch schmachtet den Himmel an,
Nema nade!
da er die Erde nicht gewann.
Zemlja je bujna, ljudske ruke
Im Grabe noch erdrückt ihn ihr Gewicht.
     Čine je bujnijom,
Hofft länger nicht!
Pa ipak svud pustoše muke

     I gnusno ropstvo njom.
Wie ist die Erde reich, und Menschenhände
Mora li to biti? Ako ne,
mehrn ihren Reichtum noch,
Što su tako drevne patnje te?
und dennoch martern Plagen ohne Ende,
Snage, vrline, zar ne grade?
lastet der Knechtschaft Joch.
Nema nade!
Ists ein Gebot? Ists kein Gebot?
Bezbožni savez osnovaste,
Wenn nicht, warum solch zähe Not?
     Umu i namjerno zla,
Ob es an Tugend? obs an Kraft gebricht?
Pa glupost pustite da raste
Hofft länger nicht!
     I bunu potpaliti zna.

Ma zvijer, đavo, um, jad grubi
Vernunft und Bosheit, sie gesellen
Pobijedili – čovjek gubi,
sich zum verruchten Bund,
To blato što Boga nam lik imade,
machen die Wut der Dummheit schwellen,
Nema nade!
der Kriege letzten Grund.
Zemlju boli čovjek, iza svih
Tier, Teufel, Zorn, Vernunft, was siegt
     Godina mira i rata.
von euch: Der Mensch ists, der erliegt.
On kletvi bratoubilačkih
Der Wahnsinnsschlamm mit Gottesangesicht!
     Na čelu nosi jata.
Hofft länger nicht!
Kad pomislimo: smiren je on,

Lukavo većem grijehu je sklon.
Nach so viel Kriegs- und Friedensmühen:
Soj ljudski plod je vražje brade,
Des Bruderhasses Mal
Nema nade, nema nade!
bleibt auf der Stirn des Menschen blühen,
er ist der Erde Qual;
ihr glaubt er lernt, da er voll List
die schlimmste Missetat ermißt.
Aus Drachenzähnen trat der Mensch ans Licht.
Hofft länger nicht! Hofft länger nicht!


添加译本