An Sylvien


Was fluchst du/ Sylvia/ wenn meine schwartze hand
Um deinen busen spielet?
Sie war so weiß als du/ eh' sie der liebe brand/
Und deine macht gefühlet.
Flöstu das feuer nun in meine glieder ein/
So kan ja meine hand nicht schnee und marmel seyn.
Du sprichst: Sie hat hier nichts zu suchen und zu thun.
Gar recht; Es soll auch bleiben.
Sie suchet nichts als dich/ sie wünschet bloß zu ruhn
Und ihren schertz zu treiben.
Was ursach hast du dann, daß du dich so beklagst?
Da du doch diese gunst den flöhen nicht versagst.


作者
Benjamin Neukirch

来源

Neukirch, Herrn von Hoffmannswaldau und anderer Deutschen ... Gedichte I (1695), repr. de Capua/Philippson, Niemeyer 1961. https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0004-6012-5; CC BY 3.0 DE; TextGrid, www.editura.de


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