Ländliches Fuhrwerk, mit Schilf überdacht,
drei kleine Klepper - was habt ihr gebracht?
Habt ihr vom rötlichen Weizen geladen?
Bringt ihr vom Heu, von der Wiese den Atem?
Sagt mir, daheim ist gereift schon die Saat?
Kahl sind die Wiesen, vorbei ist die Mahd...
Putzige Reiher vom Schober hochoben
sehen des Schnittervolks fröhliches Toben.
Lange schon sahn sie so froh nicht die Schar,
da jeder Sommer nur Kummer gebar.
Kündet nun endlich dies reiche Gelände
unserem Ungarland glückliche Wende?
Daß es gesegnet sei, froh immerdar,
Gottes erwählte Flur, die es einst war,
als ich noch Garben beim Schnitt binden sollte,
und es nicht schaffte, sosehr ich auch wollte.
Weil zu der Arbeit ein Schwächling, ein Tropf,
lud ich mit Wissenschaft voll mir den Kopf,
zieh mit der Feder nun Furchen aus Worten -
stolz macht's mich nicht grad, was daraus geworden.
Aber seitdem ich vom Dorf weggemußt,
blieb mir für ewig ein Dorn in der Brust.
Heftiger fängt an das Herz mir zu schlagen,
seh ich dich, weizenbeladener Wagen.
PoemWiki 评分
暂无评论 写评论