Rodin II里尔克
罗丹 II刘志侠 译
PoemWikiAn Clara. Die liebe Mutter. Den Künstler. Die Freundin. Die Frau.
Des Meisters Weg ist dunkel, als verlöre
Er sich am Anfang einer alten Zeit.
Mir ist, als ob ich seine Einsamkeit
wie man ein Meer bei Nacht hört — rauschen höre.
Wo kam er her? Wer sagts? Er kam von weit.
Und wir? weißt du es denn woher wir stammen?
Oh, unsre Wege sind wie Nacht und Wald.
Wer weiß, woher wir sind, wie reich, wie alt?
Und unsrer Lampen scheue schwache Flammen
erhellen nicht mal die Gestalt —
Viel weniger des Weges langen Lauf. —
Und das ist leben: nichts und keinen kennen,
nur alles sehn und zittern und nichts deuten, —
so hell als möglich eine Weile brennen
wie eine Kerze brennt bei fremden Leuten.