Rosette


An Rosettens Blicken hangend,
Schmachtend, seufzend und verlangend
Fleh ich mit vergebner Müh:
Kannst du ewig meinen Klagen,
Meinen Thränen dich versagen?
Lohnst du meine Treue nie?

Aber immer unbeweglich
Hört das kalte Mädchen täglich
Meine Seufzer an und spricht:
»Hoffnung nährt allein die Liebe.
Glaub', ich theilte deine Triebe,
Wünscht' ich ihre Dauer nicht.«


作者
Heinrich Christian Boie

来源

Karl Weinhold, Heinrich Christian Boie. Beitrag zur Geschichte der deutschen Literatur im 18. Jahrhundert (1868), S. 304; TextGrid https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0002-3B88-9; CC BY 3.0 DE, TextGrid


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