Hohenburg


Es ist niemand im Haus. Herbst in Zimmern;
Mondeshelle Sonate
Und das Erwachen am Saum des dämmernden Walds.

Immer denkst du das weiße Antlitz des Menschen
Ferne dem Getümmel der Zeit;
Über ein Träumendes neigt sich gerne grünes Gezweig,

Kreuz und Abend;
Umfängt den Tönenden mit purpurnen Armen sein Stern,
Der zu unbewohnten Fenstern hinaufsteigt.

Also zittert im Dunkel der Fremdling,
Da er leise die Lider über ein Menschliches aufhebt,
Das ferne ist; die Silberstimme des Windes im Hausflur.


作者
格奥尔格·特拉克尔

来源

Georg Trakl: Das dichterische Werk, dtv, München 1972. https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0005-57F7-8; CC BY 3.0 DE; TextGrid, www.editura.de


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