Zuversicht


Es hat sich wilder Tatendrang
In meiner Brust emporgereckt! ...
Was soll der zahme, lahme Klang,
Der nimmermehr die Feigen schreckt?

Der nimmermehr die Müden reißt
Von ihren Pfühlen jach empor?
Ersteh, gewalt'ger Schöpfergeist!
Zerreiße, brauner Wolkenflor!

In Sehnsuchtsschauern lagen wir
Und haben Nacht geharrt und Tag,
Ob sich der Zukunft Sturmpanier
Aus falben Nebeln heben mag?

Noch aber liegt's wie schweres Erz
Auf Land und Volk, wie Winterfron –
Und doch verzweifle nicht, mein Herz,
Die Frühlingsstürme nahen schon!


作者
Hermann Conradi

来源

Hermann Conradi: Gesammelte Schriften, Bd. 1, München/Leipzig: Georg Müller, 1911. https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0002-5793-F; CC BY 3.0 DE; TextGrid, www.editura.de


报错/编辑
  1. 初次上传:李大侠
添加诗作
其他版本
添加译本

PoemWiki 评分

暂无评分
轻点评分 ⇨
  1. 暂无评论    写评论