Trockenzeit


Die Äcker platzen dürr. Die Luft weht ohne Würzen,
Die Bäche längst nicht mehr sich überstürzen;
Der Staub wächst auf den trockenheißen Wegen,
Die Wurzeln krümmen sich im Durst nach Regen.
Das Farrenkraut vergilbt. Der Berg steht wolkenleer.
Am hellen blauen Himmel glüht das pralle Licht.
Doch wie mein Herz, so lechzt der arme Staub noch nicht.


1916.10.6
作者
马克斯·道滕代

来源

Max Dauthendey: Gesammelte Werke in 6 Bänden, Band 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München: Albert Langen, 1925.; TextGrid https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0002-76F9-1; CC BY 3.0 DE; TextGrid, www.editura.de


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