Der Baum am Hügelrand


Du Baum, allein am Hügelrand,
Dein Einsamsein ist mir verwandt.
Du siehst wie ich den Tagen nach,
Und ruhlos rauscht dein Blätterdach.

O Wolken, Wind, o, Abendland,
Wie seid ihr Schweigenden mir verwandt!
Ein Blitz springt übers dunkle Kraut, –
Die Ewigkeit hat uns angeschaut.

Das Leben, – ein feuriger Augenblick!
Und Sehnsucht und Sehnsucht ist unser Geschick.


1915
Garoet
作者
马克斯·道滕代

来源

Max Dauthendey: Gesammelte Werke in 6 Bänden, Band 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München: Albert Langen, 1925.; TextGrid https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0002-760F-F; CC BY 3.0 DE; TextGrid, www.editura.de


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