Des Krieges tolle Flamme weht


War doch, solang' die Erde steht,
Den Menschen nie die Zeit so heiß.
Des Krieges tolle Flamme weht,
Der Tag ist rot, der Tag war weiß.

War doch, solang' die Erde grünt,
Kein Kampf so männerstolz im Gang,
Kein Dichter hat sich je erkühnt,
Zu träumen solchen Eisensang.

War doch, solang' die Erde denkt,
Kein Tod so sehr voll Lebensbrand.
Kein Mann hat je solch Macht verschenkt,
Wie der heut fällt fürs Vaterland.


1915.5.26
Garoet
作者
马克斯·道滕代

来源

Max Dauthendey: Gesammelte Werke in 6 Bänden, Band 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München: Albert Langen, 1925.; TextGrid https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0002-7763-9; CC BY 3.0 DE; TextGrid, www.editura.de


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