Der Mond die weißen Nachtwolken erklimmt


Der Mond die weißen Nachtwolken erklimmt,
Die Wasserrosen Wolke bei Wolke schwimmt;
Die Nacht ist auf wandernden Mondschein gestimmt.

Manchmal stürzt ein Käfer zur Stille herein,
Der surrende Schwärmer stößt den Kopf sich laut ein;
Dann steht die Nacht wieder hintreibend allein.

Die Welt scheint tief heut in die Täler versunken,
Der Mond nur hat wehenden Wolken gewunken
Und erhitzten Nachtschwärmern, kopflos und trunken.


作者
马克斯·道滕代

来源

Max Dauthendey: Gesammelte Werke in 6 Bänden, Band 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München: Albert Langen, 1925.; TextGrid https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0002-7339-5; CC BY 3.0 DE; TextGrid, www.editura.de


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