Du bewegst das Dunkel in den Bergen


Du bist wie die metallnen Glocken, du bewegst das Dunkel in den Bergen,
Du erschütterst mein Herz, daß es zwischen Lachen und Weinen schwankt.

Einst ging ich durch Traurigkeit wie durch Regen, der endlos niederhängt,
Weit und breit fiel mir der Himmel kalt vor die Füße;
Ich weiß es schwer, sehr bitter sind die Tränen der Trennung,

Sie können mit ihrer Schärfe mein Haus zusammenziehen,
Sie gönnen keinen Schutz, und ich kann ihnen nicht entfliehen.


作者
马克斯·道滕代

来源

Max Dauthendey: Gesammelte Werke in 6 Bänden, Band 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München: Albert Langen, 1925.; TextGrid https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0002-711B-A; CC BY 3.0 DE; TextGrid, www.editura.de


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