Dort ist es furchtbar, aber schön, daß
ich bald weggehen kann. Hier ist es furchtbar, nur
gut, daß ich nicht weggehen muß. Alles ist lästig, die Tauben
haben sich an unseren Hund gewöhnt, meine Frau
bringt ihnen Futter, aufdringlich kommen sie
jetzt, wenn ich mit dem Hund gehe. Es hat keine
Bedeutung, aber mich zermürbt es. Was
will wer von mir haben? Ich arbeite an einer
traditionellen Erzählung, dort schreibt
jemand, sagen wir, er ist dort, wo er hinfahren
wollte, angekommen, und er schreibt: sehen
will ich euch auch nicht und so weiter. Dann folgt
ein Schnitt, in einer Bierkneipe treffen wir ihn wieder,
er hat ein Mädchen kennengelernt. Na, wie
nun weiter? Die Leute dort lachen sich alle ins
Fäustchen, das schnallt er nicht, oder durchschaut
er alles? Wozu ist er hingegangen? Was wollen
sie von ihm, wollen sie was wissen? Erfahren wir das? Wollen
wir das überhaupt? Eine Grundgeschichte als guter Vorwand,
alles Mögliche erzählen, schön regelmäßig,
Spannung schafft, wenn lange von einem anderen
die Rede ist, dann ist es nicht so, daß hier diese Figur steht und
dieses Mädchen und nicht wer und warum dahintersteckt.
Wie Longchamp im Fernsehen: überall schreiendes, dunkles
Grün, dazu passen schön rauhe orange Farben
in Ölpastell. Von der Tribüne ist halb Paris zu sehen, schau,
sagt die Figur. Jetzt werfe ich die Zigarette weg.
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