Bis du ankommst, bin ich allein,
als einziger noch am Leben,
nur Gefieder im leeren Stall,
nur Sterne anstelle des Himmels.
Wie eine unbegrabene Waise
les ich mein Leben zusammen,
als scharrte ich in dem Abfall
winterlicher Müllablagerung.
Das ist der vollkommene Frieden.
Nicht einmal mein Herz ist zu hören.
An allen Seiten stehen des Schweigens
ekstatische Barrikaden.
Das ist die nackte Ewigkeit.
Und sie ist dein, allein nur dein,
von allem Anfang für dich gemacht,
diese herrliche Einfachheit.
Wie ein Arm- und Beinamputierter
sitzt wortlos die Zeit, keine Hand,
keinen Fuß hat mehr das Verlangen,
nichts als einen keuchenden Rumpf.
Bis du ankommst, ist alles verloren,
kein Haus steht bereit, kein weiches Bett,
und ungestört können wir dann
in der bloßen Verzückung liegen.
Sei nur nicht diebisch, nicht untreu!
Wenn du schwach bist, so ist es mein Ende!
Im Bett, zwischen Kissen, im Straßenlärm
aufzuwachen wäre entsetzlich.
PoemWiki 评分
暂无评论 写评论