denn anfangs dauert noch die gegenwart,
solang der leere raum eine gestalt bewahrt,
solang die stille eines tones negativ ist,
leeres papier, auf dem etwas schönes,
geschrieben stand, doch ließen verschwinden
minuten den bleistift und stunden die tinte,
solang ist das fehlen eine art gegenwart
noch nicht vergessen, halb erst aufbewahrt.
dann bleibt von der stille nur stille zurück.
ob viele jahre oder ein augenblick
das licht mattschliffen, dämpften, das
die gegenwart auf alles strahlt,
auf leeren raum, auf stille, ton?
so bleibst du wieder für dich nun,
und kannst nicht wissen, tut das fehlen
oder des fehlens fehlen weh.
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