In meinen schönen Träumen
quellen grüne Tränen
aus den großen Bäumen
wie aus Wasserhähnen.
An den Waldessäumen
mit holden, weißen Schwänen
in wirren, grünen Schäumen
versink ich träg im Gähnen.
Es verdeckt mich, es verbirgt mich -
meinen Magen, meinen Kragen,
es verhüllt mich, es verschlingt mich -
meine Wangen, meine Augen,
Doch eh es kommt in meine Lungen
hat eine Stimme mich durchdrungen.
Durchs Grüne, zäh ins Ohr gesungen,
hat sie mein träges Herz bezwungen.
Ich reiße mich vom Grund empor,
und brech heraus aus grünem Moor,
ans Licht, so wach wie nie zuvor -
Doch nun wird's leise mir im Ohr.
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