Allen thut es weh im Herzen,
Die den bleichen Knaben ſehn,
Dem die Leiden, dem die Schmerzen
Auf's Geſicht geſchrieben ſtehn.
Mitleidvolle Lüfte fächeln
Kühlung ſeiner heißen Stirn;
Labung möcht' ins Herz ihm lächeln
Manche ſonſt ſo ſpröde Dirn'.
Aus dem wilden Lärm der Städter
Flüchtet er ſich nach dem Wald.
Luſtig rauſchen dort die Blätter,
Luſt'ger Vogelſang erſchallt.
Doch der Sang verſtummet balde,
Traurig rauſchet Baum und Blatt,
Wenn der Traurige dem Walde
Langſam ſich genähert hat.
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