Ich geh' nicht allein, mein feines Lieb,
Du mußt mit mir wandern
Nach der lieben, alten, ſchaurigen Klauſe,
In dem trüben, kalten, traurigen Hauſe,
Wo meine Mutter am Eingang kau'rt,
Und auf des Sohnes Heimkehr lau'rt.
„Laß ab von mir, du finſtrer Mann!
Wer hat dich gerufen?
Dein Odem glüht, deine Hand iſt Eis,
Dein Auge ſprüht, deine Wang' iſt weiß;
Ich aber will mich luſtig freu'n
An Roſenduft und Sonnenſchein.“
Laß duften die Roſen, laß ſcheinen die Sonn',
Mein ſüßes Liebchen!
Hüll' ein dich im weiten, weißwallenden Schleier,
Spiel fein auf den Saiten der ſchallenden Leyer,
Und ſinge ein Hochzeitlied dabei;
Der Nachtwind pfeift die Melodei.
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