Siebente EklogeFranz Fühmann 译

Sedma eclogaFehér Illés 译


Siehst du, der Abend naht, und der Stacheldraht rings und der wilde
Vidiš li, pada mrak, bodljikavom žicom omeđena
Eichzaun und die Baracke, sie schweben hinein in sein Dämmern.
drvena ograda, baraka lebdi, diže je sumrak.
Langsam löst sich der Blick von unsrer Gefangenschaft Rahmen,
Okvire ropstva lagano prelazi pogled
und der Verstand nur allein weiss noch um die Ladung des Drahtes.
i samo um, samo um, on zna za razapetost žice.
Sieh, auch die Phantasie gewinnt hier nur so ihre Freiheit,
Vidiš li, draga, ovde ovako se oslobađa mašta,
unsern gebrochenen Leib löst der Schlaf, der schöne Befreier,
izmoždenim telima na trenutke smiraj donosi
und das Gefangenenlager schwebt nun, da die Nacht naht, nach Hause.
lagani san i logoraši tada kućama kreću.

Poderani, ošišani robovi u hropcu sna lete
Schnarchend, in Lumpen gehüllt und kahl fliegt von Serbiens blinder
s vrha Srbije ka skrivenim dolinama doma.
Höhe der Häftlinge Schar in die Heimat, die schweigend geduckte.
Skrivena dolina doma? O, postoji li još dom?
Schweigend geduckte Heimat! Oh, gibt es denn noch ein Zuhause?
Bez pogotka bombe? Zar postoji kao kad smo odvedeni?
Wurde es nicht schon zerbombt? Und ist's so noch, wie einst wir's verliessen?
Stiže li još kući, ko ovde uzdiše ili tamo leži?
Und ob, wer rechts von mir stöhnt und links hingestreckt liegt, einst wohl heimkehrt?
Reci, ima li još doma gde znaju i za heksametre?
Sag, gibt's dort noch einen Ort, wo man den Hexameter verstehn kann?
Bez znakova, nagađajući red ispod reda, tu

u polumraku pišem ovu pesmu kao što živim,
Ungefähr, ohne Sicht, nur Zeile um Zeile abtastend,
pomalo naslepo, poput gusenice puzeći preko papira;
schreibe ich hier in der Dämmerung Verse, schreib so, wie ich lebe,
lampu, knjigu, sve su oduzeli stražari Lagera,
wie ein Regenwurm blind den glatten Papiergrund befühlend.
ni pošte nema, samo se magla na nas spušta.
Taschenlampe und Bücher nahmen die Wächter des Lagers,
Među crvima i sablastima živi ovde u brdima Francuz,
und statt der Post, der ersehnten, dringt Nebel in unsre Baracke.
Poljak, glasni Talijan, odbegli Srbin, setni Jevrej,

raskomadana tela ipak jedan život žive tu, –
Unter Gerücht- und Gewürmen leben hier Polen, Franzosen,
čekaju vesti, topao ženski glas, slobodnu ljudsku
Römer, verträumte Bergjuden, separatistische Serben,
sudbinu i čekaju kraj, u magli sakriveno čudo.
Stücke nur fiebernden Leibs und dennoch ein Leben hier lebend,
Ležim na dasci među crvima, obnavljaju se
wartend auf frohe Botschaft, aufs Wort einer Frau, auf die Freiheit,
napadi buva, ali armija muva već počiva.
auf das in dichte Dämmerung stürzende Ende, auf Wunder.
Veče je, ropstvo je, vidiš, ponovo kraće za dan,

ta i život za jedan dan. Spava logor. Pejzaž
Bettenlos lieg ich, gefangenes Tier zwischen Würmern; der Flöhe
je u mesečini i žice su opet napete,
Ansturm hebt neu wieder an, da die Heere der Fliegen nun ruhen.
i preko prozora se vide, među šumovima noći,
Sieh, es ist Abend, Geliebte: ein Tag der Gefangenschaft weniger
na zid naslonjene senke naoružanih stražara.
und ein Lebenstag auch. Das Lager schläft. Auf die Landschaft
Spava logor, vidiš li, draga, meša se san i java,
scheint nun der Mond und macht den Stacheldraht wieder erglänzen,
prevrće se na uskom prostoru ko se preplašeno
und man sieht durch das Fenster die Schatten bewaffneter Wächter
budi i ponovo usni. Samo sam ja budan, meso
an die kalkige Wand projiziert unter nächtlichen Stimmen.
tvog poljupca u ustima mi je ukus napola

izgorele cigarete, i ne nailazi san, jer
Siehst du, Geliebte, das Lager schläft, und es rauschen die Träume,
bez tebe već ni umreti ni postojati ne znam.
einer, aufgeweckt, schnauft, dreht sich um auf dem engen Fleck und schon
Lager Heidenau Iznad Žagubice u brdima,
schläft er wieder, und sein Gesicht strahlt. Nur ich allein wache,
juli 1944.
schmeckend den halb aufgerauchten Stummel im Munde anstelle
deines Kusses Geschmack, und es naht mir der Schlaf nicht, der milde,
denn nicht sterben, nicht leben kann ich nunmehr ohne Dich.


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