Onde está a tirania,
Dort, wo die Tyrannei ist,
aí está a tirania,
ist die Tyrannei,
não só nas espingardas,
in den Gewehrläufen,
não só atrás das grades,
in den Gefängnissen ist sie,
não só nas salas de interrogatório,
aber nicht nur, im Gebrüll
não só noite de vela,
der Wärter ist sie, nachts,
ou na voz da sentinela,
in den Verhörzellen,
aí está a tirania,
aber nicht nur, sie ist
não só na noite de fumo,
im schwarzen Qualm
na inflamada acusação,
der Anklagereden,
não só na confissão,
in den Geständnissen,
no morse dos toques na parede,
in den Morsezeichen
não só na sentença fria
der Häftlinge, auch
do juiz que culpados pronuncia,
in den kalten Silben
aí está a tirania,
des Richters ist sie,
não só na militar
der Schuldig! sagt,
ordem de «fogo» ou de «sentido»,
aber nicht nur, im Habt Acht!,
no rufar do tambor
im Trommelwirbel, im Feuer-
e no modo como o corpo
befehl, im dumpfen Sturz
para a cova é sacudido,
des Toten in seine Grube,
não só nas novidades
aber nicht nur, auch
apenas sussurradas
in der Nachricht ist sie,
pelas frestas das portas
die heimlich geflüstert wird
antes de fechadas,
durch die halboffene Tür,
no dedo sobre a boca
im Finger, der Pst! sagt,
para bocas caladas,
in den Gesichtern,
aí está a tirania,
die sich verriegelt haben,
não só nas rugas, grades
aber nicht nur dort,
construídas nas caras,
auch dahinter ist sie,
e dentro dessas grades
hinter den Gittern,
os gritos sem palavras,
wo der wortlose Jammer
nas torrentes roladas
um sich schlägt und schreit,
de lágrimas caladas
im Lauf der Tränen,
que aumentam o silêncio
der das Schweigen düngt,
e nas pupilas opadas,
im erstarrten Augapfel
ist die Tyrannei,
aí está a tirania,
não só nos fortes vivas
nicht nur in den Händen
berrados perfilados
an der Hosennaht,
com hurras e canções,
in den Hochrufen,
in den Liedern, im Jubel,
onde está a tirania,
aí está a tirania,
dort, wo die Tyrannei ist,
não só nas próprias mãos
ist die Tyrannei
que mornas aplaudem,
nicht nur im Beifall
unermüdlicher Hände,
na trombeta, na ópera,
também na retumbante
in den Fanfaren, den lauten
e mentirosa pedra das estátuas,
Lügen der Denkmäler,
nas cores, nas galerias,
in der Oper, den Farben
der Ausstellungen,
dentro das molduras,
mesmo já nos pincéis;
in jedem Keilrahmen,
não só no som dos carros
ja schon im Haar des Pinsels
rastejando na noite
ist sie, nicht nur
im Bremsen des Wagens,
silenciosa, e como param
à porta;
der vor der Tür hält,
nachts, wo die Tyrannei ist,
onde está a tirania,
ist sie allgegenwärtiger
tangivelmente está
als dein gewesener Gott,
em tudo,
como nem dantes o teu Deus;
überall ist sie, auch
in den Kindergärten,
aí está a tirania,
im Rat des Vaters,
nos jardins infantis,
im Lächeln der Mutter,
nos conselhos do pai,
nos sorrisos da mãe,
nicht nur im Stacheldraht,
in der Antwort des Kindes,
no modo de a criança
das ein Fremder fragt,
responder a um estranho;
ist sie, in den Zeilen
não só no arame farpado,
der Bücher, wenn es nur
não só nas linhas do livro,
der Stacheldraht wäre,
nos slogans que enlouquecem
in den blöden Phrasen,
mais que o arame farpado;
die dich verblöden,
aí está ela, está
aber nicht nur da,
no jogo das escondidas,
sie ist in den Küssen
como quando a mulher diz
zum Abschied, wenn die Frau
quando voltas meu querido;
fragt Wann kommst du wieder?,
nos tão habituais
sie ist auf der Straße,
olá-como-vais,
in deinem Wie gehts Wie gehts,
nos apertos-de-mão
im Druck einer Hand,
de súbito mais moles,
die plötzlich erschlafft,
onde repentinamente
im Gesicht deiner Liebe,
gela a cara que amas,
das auf einmal erstarrt,
porque ela está presente
denn da ist sie auch,
nos encontros, nas camas,
im flüchtigsten Rendezvous,
não só no interrogatório
in den Vernehmungen ist sie,
mas na confissão,
aber nicht nur dort, sie ist
nas palavras doces
in den Worten der Liebe,
como mosca no vinho,
im Rausch, wie die Mücke im Wein,
porque nem nos teus sonhos
denn allein bist du nie,
estarás sozinho,
auch in den Träumen nicht,
aí no leito nupcial
auch im Hochzeitsbett ist sie v
e já antes do desejo
or dir da, im Verlangen,
porque só achas bela
denn nur das ist schön,
a que já era dela;
was sie berührt hat,
com ela te deitavas
mit ihr, nicht mit der Liebe
e pensavas que amavas,
hast du geschlafen,
no prato ou no copo,
sie ist auf dem Teller, im Glas,
está no nariz e na boca,
in der Nase, im Mund,
no frio e no escuro,
in der Dämmerung, in der Kälte,
ao ar livre e na tua toca,
im Freien, im Zimmer,
como se pela tua janela aberta
als käme der Leichengeruch
entrasse um cheiro a podre,
durch das offene Fenster,
como se houvesse em casa
als strömte von irgendwo
uma fuga de gás,
Gas in die Wohnung,
quando falas contigo
in deinen Selbstgesprächen
quem pergunta é a tirania
horcht sie dich aus,
e nem no que imaginas
in deinen Phantasien
tens autonomia,
nistet sie, aber nicht nur,
já a via láctea parece
die Milchstraße ist eine Grenze,
fronteira de holofotes
Scheinwerfer leuchten,
e de campos de minas:
am Himmel, ein Minenfeld
a estrela é um postigo,
in der Höhe, ein Horchposten,
do céu a tenda vasta
das Gewimmel am Firmament
é um campo de trabalho;
ein einziges Arbeitslager,
porque a tirania fala
denn sie ist überall,
de febres e de sinos,
in jedem Haus, sie spricht
do padre da confissão,
aus den Glocken, der Predigt
do padre do sermão,
des Pfarrers, bei dem
igreja, parlamento,
du beichtest, Kirche ist sie,
cadafalso – palcos são;
Parlament, Folterkeller,
mal fechas os olhos
ob du die Augen auftust
e sempre ela te guarda;
oder schließt, du spürst
anda sempre contigo
ihren Blick, sie erinnert dich,
qual doença ou memória;
wie eine Krankheit mahnt sie,
ouves o rolar do comboio
Sklave, Sklave, singen die Rader
que repete «estás preso»;
des Zuges, du atmest sie ein
na montanha ou na praia
im Gebirge, am Meer
é o ar que respiras;
ist sie da, sie ist da,
no relâmpago reluz,
wenn es blitzt, aber nicht nur,
no som inesperado,
im kleinsten Geräusch,
está em cada luz,
in jeder Bewegung, die du
no coração que bate;
nicht erwartet hast,
na tranquilidade,
in der Ruhe, der Herzbeklemmung,
no tédio das algemas,
der Handschellen-Langeweile,
na chuva que desaba
im Regenschauer, der
qual grade até ao céu,
den Himmel vergittert,
na neve que te cerca
im fallenden Schnee,
como o branco da cela;
der die Zellenwand weißelt,
é ela que te olha
aber nicht nur, aus den Augen
pelos olhos do teu cão,
deines Hundes blickt sie dich an,
e como em cada meta
in allen Zielen wartet sie
estás nas tuas manhãs,
auf dich, in der Zukunft,
estás nos teus pensamentos,
in dem, was du denkst,
em cada gesto teu;
in all deinen Gesten,
como o rio em seu leito
du schaffst sie dir
nela segues e a crias;
wie der Fluß sein Bett,
olhas para fora e ela
so folgst du ihr,
é que te vê no espelho,
siehst sie im Spiegel,
ela espreita, não corras,
sie horcht dich aus,
és preso e carcereiro;
du entgehst ihr nicht,
no cheiro do tabaco,
Gefangener bist du, Wärter
no tecido da roupa
zugleich, dein Tabak schmeckt
ela vai-se entranhando
nach ihr, deine Kleider
e entra-te nos miolos;
riechen nach ihr, dein Hirn
julgas ter uma ideia
ist voll von ihr, dir fällt
mas cada ideia é dela,
nur ein, was ihr einfällt,
podes olhar mas vês
du möchtest sehen, du siehst
só o feitiço dela,
nur das, was sie phantasiert,
e o fósforo que atiraste
wie ein Waldbrand ist sie,
sem antes o pisares
entstanden aus einem Zündholz,
pode atear no bosque
du hast es weggeworfen, doch
um fogo que te cerca;
zertreten hast du es nicht,
ela assim te vigia
so umzingelt sie dich
no trabalho e em casa;
in der Fabrik, auf dem Feld, zuhaus,
e não sabes que é viver,
und du weißt nicht mehr,
que é carne ou que é pão,
was Leben ist, Brot, Fleisch,
que é amar, desejar,
Liebe, Verlangen, nicht,
ou só abrir os braços,
was ausgebreitete Arme sind,
assim fabrica o escravo
die Handschellen, die er trägt,
as correntes que arrasta;
schmiedet der Sklave sich,
se comes, a engordas,
wenn du ißt, mästest du sie,
para ela geras filhos,
für sie zeugst du
onde está a tirania,
dein Kind, denn wo sie ist,
cada qual é um elo,
ist jeder ein Kettenglied,
tu fedes ao seu cheiro,
du stinkst nach ihr,
tu mesmo és tirania;
du selbst bist die Tyrannei,
como a toupeira ao sol,
du gehst blind wie die andern,
é cega a escuridão,
ein Maulwurf im Licht,
temos medo no quarto
in deiner engen Zelle,
qual se fosse o deserto;
in deiner Wüste bist du allein,
porque onde está a tirania
denn wo die Tyrannei ist,
tudo se torna vão,
dort ist alles vergeblich,
mesmo esta fiel canção,
auch das getreueste Wort,
ou tudo o que se cria,
auch der Satz, den ich schreibe,
porque ela está
denn von Anfang an wacht sie
na tua campa já,
an deinem Grab, die Tyrannei,
quem tu foste dirá,
sie bestimmt, wer du warst,
a ela serve a tua cinza lá.
noch dein Staub wird ihr dienen.